Das Konstruktionsvollholz - Basan

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Das Konstruktionsvollholz

WERKSTOFF > Holzwerkstoffe

Konstruktionsvollholz

Konstruktionsvollholz ist Bauschnittholz, aus Fichte, Tanne, Kiefer oder Lärche. Je nach Verwendungszweck werden zwei Sortimente hergestellt, die sich im wesentlichen in der Oberflächenbeschaffenheit voneinander unterscheiden. KVH-Si für sichtbare Konstruktionen und KVH-Nsi für nicht sichtbare Konstruktionen. KVH wird in Standardquerschnitten produziert. Damit können die meisten Konstruktionen im modernen Holzbau realisiert werden. Es ist ein güteüberwachtes Produkt, mit genau definierten Eigenschaften an:

Holzfeuchte

darf max. 18 % betragen; Eigenschaftsveränderungen des Holzes beim Trocknen, wie Rißbildung oder Verformung können bereits nach der technischen Trocknung sicher beurteilt werden. Im eingebauten Zustand muß deshalb nicht mehr mit Formveränderungen der Hölzer gerechnet werden.

Vorbeugender chemischer Holzschutz

Bei der für KVH festgelegten Holzfeuchte von max. 18 % kann ein Befall durch holzzerstörende Pilze ausgeschlossen werden. Außerdem sind die Holzinhaltsstoffe z.B. Proteine so verändert, das der Befall durch Holzinsekten an verbautem KVH minimiert ist. An entsprechenden Bauteilen (Dachkonstruktion, Wände und Decken im Holzhausbau) kann deshalb auf den Einsatz vorbeugender chemischer Holzschutzmittel verzichtet werden.

Einschnittart

Durch die richtige Wahl der Einschnittart, wird die Rißbildung und zum großen Teil auch die Verdrehung des trockenen Holzes deutlich verringert. Für das gesamte KVH-Sortiment ist ein herzgetrennter Einschnitt festgelegt. Bei bestimmten Querschnittdicken im sichtbaren KVH-Bereich ist sogar das Heraustrennen einer Herzbohle vorgeschrieben.

Keilzinkung
Durch diese kraftschlüssige Verbindung ist es praktisch möglich, Bauschnitthölzer beliebiger Länge herzustellen.

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